Version 1.1

Workflow: Versionsnummern in der Filmproduktion

04.05.2024

Workflow Tip: Versionsnummern in der Filmproduktion

Unübersichtliche Versionsnummern - wer kennt es nicht? Egal, ob im Grafikdesign, in der Filmproduktion oder für Text- und Blogartikelentwürfe: Versionsnummern werden schnell unübersichtlich, wenn sie keiner klaren Struktur folgen. Besonders dann, wenn mehrere Mitarbeiter im selben Projekt arbeiten. Für eine bessere Übersicht hilft es, klare Richtlinien zu etablieren.

Diese kommen aus der Softwareentwicklung und sind bekannt als Semantic Versioning oder SemVer. Die Grundregeln sind ganz einfach:

v1.3.4_Dateiname

Das v steht für Version - und die Nummer dahinter wird an den Anfang gesetzt. So kannst du ganz einfach unter Windows im Explorer oder im Finder unter Mac OS nach Dateinamen auf- oder absteigend sortieren und findest jederzeit die aktuellste bzw. älteste Version.

Dann folgen diese Nummern:

1.3.4: Die erste Nummer steht (in der Softwareentwicklung) für die erste stabil laufende Version - übertragen auf die Werbefilmproduktion ist dies die erste Version, die an den Kunden herausgeschickt bzw. veröffentlicht werden kann. Diese Nummer ändert sich bei signifikanten Anpassungen der Schnittversion bzw. der Animation.

1.3.4: Die zweite Nummer steht für Minor Updates - also in unserem Fall kleineren Änderungen wie einem Bild, das ausgetauscht wird, ein Sprechertext, der leicht angepasst ist oder einem geänderten Sounddesign. Sie ändert sich oft in internen Abstimmungsrunden während dem Prozess der Postproduktion.

1.3.4: Die dritte Nummer steht für Patch Updates. Das sind kleinere Anpassungen; in der Softwareentwicklung oft Bugfixes. Übertragen auf die Produktion von Filmen oder Grafiken sind das kleinere Retuschen, Fehlerkorrekturen oder kleinere Anpassungen im Sounddesign.

Fazit

Das Semantic Versioning ist eine super Methode, um komplexe Filmprojekte im Team richtig zu benennen und so den Überblick zu behalten. Die Regeln sind klar und einfach zu merken und bringen Struktur in den Workflow - so lassen sich kostspielige, frustrierende und zeitintensive Fehler vermeiden. Hast du schon einmal in der falschen Version gearbeitet und musst nun deine Änderungen auf die aktuellste Version übertragen? Dann weißt du, was gemeint ist.

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Die Zusammenarbeit folgt einem klaren Workflow: Kontaktaufnahme → Briefing & Workshop → Konzeption → Produktion → Postproduktion → Ausspielung & Auswertung. So schaffen wir Transparenz, Effizienz und Planungssicherheit.

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Ja. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Zielsetzung - und ob deine Marke zu uns passt. Ob kompakter Content oder umfangreiche Produktion – wir skalieren Team und Aufwand passend zum Projekt.

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Ja. Wir denken Filme bis zur Ausspielung. Auf Wunsch unterstützen wir bei Plattform-Formaten, Veröffentlichung, Posting und der Auswertung von Reichweite und Wirkung.

Wie setzt sich das Budget zusammen?

Budgets richten sich nach Konzept, Umfang, Drehtagen, Postproduktion und Ausspielung. Nach einem ersten Gespräch erstellen wir ein transparentes, nachvollziehbares Angebot.

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